Kindersachenflohmärkte

Es gibt fast nichts, was meine Frau in solche Ekstase versetzt, wie eine Ankündigung in der Zeitung für einen Babysachenflohmarkt. Man kann ja dann “… ein Schnäpple machen !”. Von der Sache an sich lass ich mich ja noch überzeugen, aber dieser Eifer dann dort immer hinfahren zu müssen ?!

Der Ablauf ist ja wie folgt:

Eine halbe Stunde vor Beginn da sein (vielleicht wird früher aufgemacht ?). Ärgern, daß erst püntklich aufgemacht wird. Mit Horden anderer Mütter (!!!) hereinstürmen. Die Lage sondieren und an erste Wühltische gehen. Eine Handvoll Klamotten festhalten, damit diese in Ruhe durchgesehen werden könnn (festhalten ist wichtig, damit keine andere …). Nichts finden, da entweder die Farben / Qualität nix ist oder keine richtige Größe. Weitersuchen. Fast schon aufgeben. Dann doch etwas entdecken, was man eigentlich nicht gesucht hat und eigentlich auch nicht braucht. Überlegen. Da die Fahrt umsonst gewesen wäre: Kaufen. Nach Hause fahren und Terminankündigung aufschreiben …

Im Grunde ist mir ja egal, wie jemand seine Freizeit verbringt. Was mich ärgert sind die Zeiten. Üblicherweise immer Mittags, genau dann, wenn ich wichtige Dinge tuen könnte, sofern Renate auf den nichtschlafenden Rest der Kinder aufpassen würde. Von daher eine Bitte: Verlegt die Öffnungszeiten auf frühmorgens. Dann gibt es auch weniger Gedränge …

 

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