Der böse Wolf
Emilia hat (für eine dreijährige) eine blühende Phantasie. Wenn sie Geschichten erzählt ist das immer eine interessante Sache. Das Neueste ist “der böse Wolf”. Sie hat eine Hörkasette bekommen mit Lars, dem kleinen Eisbären. Und nun hört sie die rauf und runter - gebannt sitzt sie davor, ganz andächtig. Na jedenfalls kommt in der Geschichte ein “böser Wolf” vor, der irgendjemanden Angst macht.
Leider nicht nur irgendjemanden in der Geschichte, sondern eben auch Emilia. Nachts wacht sie dann schon mal auf, weil sie dann Angst vor dem bösen Wolf hat … Das hindert sie aber nicht daran tagsüber mit dem “bösen Wolf” zu spielen (das ist dann übrigens der Anton).
Ich möchte ja nur mal wissen, was sie sich eigentlich darunter vorstellt …
Alex meint:
Hinzugefügt am 25. April, 2008 um 20:18 UhrIch hatte ähnliche Probleme mit dem “bösen Wolf”. Bei uns fing es mit ca. 3 1/2 Jahren an, nachdem er das erste Mal “Peter und der Wolf” von Sergej Prokofjew mit Spannung gehört hat. Meine Schwester schenkte meinem Sohn darauf hin das dazugehörige illustrierte Buch von Frans Haacken (in dem übrigends auch die zu hörenden Instrumente abgebildet sind). Seitdem wurden zwar während des Hörens noch die Füße hochgezogen, aber es gab keine nächtlichen Angstattacken mehr.
Grüße aus Berlin
Peter (Blog-Autor) meint:
Hinzugefügt am 27. April, 2008 um 09:47 UhrIch denke, daß bei uns auch “das Hören an sich” den Ausschlag gegeben hat. Ein Wolf war schon aus einem Buch bekannt. Aber die Stimme, die vom “bösen Wolf” gesprochen hat war natürlich entsprechend drohend.
Tja, das Leben ist nicht einfach …