St.Martin vs. Halloween
Schlimm finde ich allerdings, daß so auch ein Stück eigenes Kulturgut einfach so aufgegeben wird. Sonst wehrt man sich gegen alle möglichen fremden kulturellen Einflüße (im Moment ist ja die Fernsehquote im Gespräch).
Halloween habe ich übrigens (als Event) erstmals kennen gelernt als Motto der Discoveranstaltungen auf den 1. November. Zusammen mit einer entsprechenden Vermarktung des Drumherums hat dieser Tag nun Einzug gefunden in das tägliche Leben.
Im Grunde bedeutet dies: Man gibt eine Tradition zugunsten eines Events auf. Schade eigentlich.
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Michael meint:
Hinzugefügt am 7. November, 2007 um 13:35 UhrHallo Peter,
sehe ich genau so wie du. Bei uns kommt konsequent auch KEIN Halloween in die Tüte, da wir den Kindern versuchen nahezubringen, dass St. Martin eigegentlich “unser” Fest ist und dass man dieses Fest sehr schön feiern kann. Allerdings wird auch dieses Fest - so unserer Beobachtungen im letzten Jahr - immer mehr zur “eine-Strophe-brummen-und-Tüte-aufhalten-Angelegenheit”.
Ich befürchte allerdings, dass Halloween nicht mehr zu stoppen sein wird, da die Industrie immer mehr auf diesen Zug aufspringt und ihn medial für unsere Zwerge intensivst vermarktet.
Und wieder ginge damit eine Tradition den Bach runter…
Bis denne,
Michael